Semi-additive LSA-Technik
Bei der semi-additiven LSA-Technik des HSG-IMAT wird auf einem metallisierbaren Thermoplasten wie z.B. LCP mit chemisch außenstromloser Abscheidung oder PVD-Beschichtung eine ganzflächige Kupferstartschicht abgeschieden. Dann wird das Leiterbild durch Laserablation mit einem UV-Laser strukturiert, indem Isolationsgebiete zwischen den Leiterbahnen hergestellt werden. Nach einer Reinigung wird auf der strukturierten Kupferschicht eine Nickel- und Goldschicht chemisch abgeschieden.
Die hohe Flexibilität und 3D-Fähigkeit der UV-Laseranlage im HSG-IMAT erlaubt die Bearbeitung komplexer Bauteilgeometrien für eine Vielzahl von Anwendungen.
Die semi-additive LSA-Technik wurde am HSG-IMAT unter anderem zum Aufbau von mehreren tausend Modulen für grafikfähige Braille-Displays für sehbehinderte Menschen eingesetzt.





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